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Drive für die Insel

Fotos
Uwe Fischer

Text
Paul-Janosch Ersing

One world, one standard

Die Marke Audi bietet ihren Kunden überall auf der Welt einen einzigartigen Auftritt und einen unverwechselbaren Service – vom Millionenstaat bis zur Karibikinsel. Ob 100.000 oder nur 100 Autos pro Jahr verkauft werden, der Anspruch ist überall derselbe. Dabei lebt die Marke von den Mitarbeitern, die ihre Begeisterung für Audi spüren lassen.

Land of quattro: Die Landschaft um den Berg Kirkjufell in Grundarfjörður ist majestätisch.

Der regelmäßig speiende Geysir Strokkur, der zweistufige Wasserfall Gullfoss sowie Þingvellir, ein uralter Ort traditioneller Volksversammlungen: Wer zum ersten Mal nach Island reist, kommt um den Golden Circle (zu Deutsch: Goldener Ring oder Kreis) kaum herum. Gemeinsam mit weiteren bedeutenden Sehenswürdigkeiten liegen diese drei wichtigsten Island-Ziele auf einer Art Rundkurs. Der klassische Tages­trip vermittelt einen Eindruck von Island wie aus dem Bilderbuch: weite Landschaften voller Lava, aufsteigender Wasserdampf, Na­tur­­gewalten. Alles begleitet von stetig wechselndem Wetter.

Wer etwas mehr Zeit mitbringt und Island mit dem Auto erkundet, stellt bald fest: Die Landstraßen wurden in den letzten Jahren erheblich ausgebessert. Rund um die Hauptstadt Reykjavik lässt sich nun das meiste auf geteerter Fahrbahn­ erreichen, einige Verbindungsstraßen sind vierspurig ausgebaut. Der Highway 1, die Ringstraße, die mit einer Länge von 1.332 km den größten Teil des Landes umrundet, ist fast vollständig asphaltiert. Jenseits der Hauptwege hingegen sind Schotter­pisten nach wie vor an der Tagesordnung.

„Für den Alltag in der Stadt ist ein Geländewagen nicht unbedingt notwendig“, sagt Friðbert Friðbertsson. „Aber wer die isländische Wildnis uneingeschränkt erleben möchte, muss darauf vorbereitet sein, sich auf herausforderndere Wege jenseits der komfortablen Highways zu begeben.“ Der Isländer muss wissen, wovon er spricht: Schließlich agiert sein Unternehmen Hekla seit 1979 als Audi-Importeur. Abenteuerlustige Touristen, so sagt er, wollen sich mit höhergelegten Geländewagen und überdimensionierten Grobstollenreifen ins Hochland wagen. „Sie suchen dort den Nervenkitzel, wenn sie in einen der immerzu brodelnden Vulkankrater blicken.“

Die Mehrzahl der Isländer lässt es im Alltag wesentlich ruhiger angehen. Nachdem der Inselstaat von der Bankenkrise 2008 gebeutelt wurde, liegt jetzt die Rückbesinnung auf traditionelle Werte voll im Trend. Fisch, Aluminium und Tourismus sind weiterhin die Grundpfeiler der isländischen Wirtschaft, auch regionale Woll­produkte werden wieder vermehrt ins Ausland verkauft. Darüber hinaus hat die isländische Literatur, nicht zuletzt die Kriminal­romane, sowohl in Europa als auch den USA Erfolg und Künstler der sehr lebendigen isländischen Musikszene haben sich weltweit einen Namen gemacht.

In der Hauptstadtregion im Südwesten leben rund 200.000 Menschen. Ganz Island zählt 320.000 Einwohner. Bis Jahresende 2012 haben hier rund 7.850 neue Autos ihre Besitzer gefunden, davon 167 von der Marke mit den Vier Ringen. „Die Auswirkungen der Krise spüren die Isländer noch immer, wir können daher sehr zufrieden sein, wie sich Audi auf der Insel entwickelt“, beurteilt Friðbert Friðbertsson die Lage und blickt optimis­tisch in die Zukunft: „Dank der immer vielfältigeren Audi-Modell­palette peilen wir bis 2018 rund fünf Prozent Marktanteil an.“

Sævar Jónsson, Audi A6 3.0 TDI quattro
Juwelier, Ex-Fußballprofi mit 69 Länderspielen für Island

Sævar Jónsson vor einer seiner vier Leonard-Filialen, in denen Schmuck, edle Lederwaren und wertvolle Uhren angeboten werden: „Am Ende meiner Fußballkarriere habe ich in ­Solothurn in der Schweiz gespielt. Dort gab es Uhren, Schokolade und Käse. Ich habe mich für die Uhren entschieden.“

„In meiner Jugend waren in Island amerikanische Muscle Cars angesagt. Ich hatte selbst einen Plymouth Duster. Mein drittes Auto war dann mein erster Audi: ein Audi 100. Während meiner Fußballkarriere habe ich viele verschiedene Autos ­besessen, heute weiß ich: Audi bietet das beste Preis-Leistungs-Verhältnis bei den Premiummarken. Seit der Krise ist es mir sehr wichtig, eine andere Art von Luxus zu genießen: dezenter, zurückhaltender. Gleichzeitig muss ich bei Audi dafür aber nicht auf die Sportlichkeit meines Autos verzichten.“

Petur Gudmundsson, Audi Q5
Experte für geothermische Bohrungen bei Iceland Drilling

Petur Gudmundsson betreut Bohrungen in aller Welt, mit seinem Audi Q5 fährt er jedes Jahr rund 8.000 Kilo­meter: „Allrad brauche ich vor allem im Winter, aber der quattro-­Antrieb vermittelt auf rutschigen Straßen immer ein ­angenehmes Gefühl von Souveränität und Sicherheit.“

„Etwa alle drei Jahre tausche ich mein Auto gegen einen ­Neu­wagen. Mein erster Audi war ein Audi 80, irgendwann in den 1980er-Jahren. Inzwischen habe ich schon den siebten Audi. Während eines Urlaubs im kalifornischen Laguna Beach habe ich zum ersten Mal den Q5 gesehen und sofort gedacht: Das wird mein nächstes Auto! Davor bin ich einen Q7 gefahren. Aber seit die Kinder aus dem Haus sind, reicht ein etwas kompakteres SUV vollkommen aus.“

Asta Kristjansdottir, Audi A1 Sportback
Rechtsanwältin, Leiterin Steuer- und Rechtsfragen bei PricewaterhouseCoopers

Asta Kristjansdottir hat vor der Krise als Anwältin bei einer Bank gearbeitet; in der Filiale, die heute ein Buchladen ist: „Das Gebäude zählt noch immer zu meinen Lieblingsorten in Reykjavik. Meine jüngste Tochter und ich gehen gerne dort vorbei, trinken einen Kaffee oder eine heiße Schokolade und schauen uns die neuesten Bildbände an.“

„Wir haben fünf Kinder, da brauchen wir einen Van. Als Zweit­wagen aber ist der Audi A1 Sportback genau das Richtige für mich. Ich fahre damit jeden Tag zur Arbeit. Den A1 habe ich zum ersten Mal auf einer Straße in Reykjavik gesehen. Dann habe ich mich im Internet über den kleinen Audi informiert und bin wenig später mit meinem Mann ins Autohaus gegangen. Dort stand ein roter A1 mit schwarzem Kontrastdach im Showroom – den haben wir sofort gekauft. Meine Kinder sind begeistert von ihm. Unsere beiden ältesten Söhne machen gerade ihren Führerschein, mein Mann und ich üben schon fleißig mit ihnen. Sie lernen im A1 Auto fahren.“

Guðrun Sveinsdottir und Jon B. Stefansson, Audi A6 2.0 T
Rechtsanwältin und Bauingenieur, betreiben heute das kleine Hotel Silfurberg

Guðrun Sveinsdottir und Jon B. Stefansson aus Reyk­ja­vik haben sich mit ihrer Farm einen Traum erfüllt: „Seit neun ­Jahren leben wir die meiste Zeit des Jahres hier in Breiðdalur an der Ostküste. Silfurberg liegt an einem der wenigen Abschnitte der Ringstraße, die noch nicht geteert sind.“

„Wir sind unser ganzes Leben lang immer gute Autos gefahren – aber seit wir den ersten Audi hatten, waren es nur noch Audis. Der schwarze A6 ist unser Stadtauto, wir fahren mit ihm, wenn wir in Reykjavik sind. Wir mögen ihn sehr: Das Interieur ist er­frischend hell und er fährt auch im Schnee so sicher.“

Friðbert Friðbertsson
ist Chef des isländischen Audi-Importeurs und -Händlers Hekla.

Und wenn ein Modell in Island einmal nicht im regulären Programm angeboten wird, versucht der Händler, trotzdem die Wünsche der Kunden wahr werden zu lassen. „Wenn sich ein Kunde für ein bestimmtes Auto interessiert, finden wir meistens eine Lösung.“ Vor Kurzem habe man beispielsweise einen Audi A8 verkauft – als Spezialumbau für einen Mann mit körperli­chen Ein­schränkungen. Friðbert Friðbertsson lächelt zufrieden und ergänzt: „Er ist total glücklich mit seinem neuen Wagen – und auch ein wenig stolz darauf, den ersten aktuellen A8 Islands zu fahren.“

In Island führt der Weg zu einem neuen Audi immer über Hekla. Das nach einem Vulkan im Süden des Landes benannte Unternehmen vertreibt die Premiumfahrzeuge aus Deutschland exklusiv. Im Showroom an dem vierspurigen Laugavegur stehen mehrere Modelle im Scheinwerferlicht. „Blickfang ist zurzeit der weiße A1 Sportback“, berichtet Friðbert Friðbertsson und beginnt ein Gespräch mit einem seiner Verkäufer: Es geht um die Markt­einführung des A3 Sportback, nach dem sich in den vergangenen Wochen schon zahlreiche Interessenten erkundigt hätten. Einige treue Kunden informiert der Hekla-Chef höchstpersönlich – Island ist sehr klein, zumindest im Hinblick auf die Zahl seiner Bewohner, daher kennt man sich eben. Oder ist verwandt.

Wenn es um Neuwagen geht, haben Isländer zwei Vor­lieben: Das Auto sollte über fünf Türen verfügen, außerdem ist ein Automatikgetriebe Pflicht. „Dass hier nur sehr wenige Autos mit manuellem Schaltgetriebe unterwegs sind, liegt am langjährigen US-amerikanischen Einfluss“, liefert Friðbert Friðbertsson die passende Erklärung. Der Einfluss aus dem Westen geht allerdings nicht so weit, dass Pick-ups eine wichtige Rolle spielen würden. Es sind die Stufenhecklimousinen wie der A4 oder der A6, die sich hier großer Beliebtheit erfreuen. Daher ist der Hekla-Chef besonders auf die angekündigte A3 Limousine gespannt – und ist sich sicher: „Mit Stufenheck und fünf Türen wird es das perfekte Auto für Island!“